Deutsche Billard-Union
Fassung 3.4, Stand 09/2022
75 Abschnitte · erzeugt am 2. Oktober 2026
Um ein einheitliches Regelwerk für den deutschsprachigen Raum zu bekommen, haben
das nachfolgende – nun in der Version 3.4 vorliegende – Regelwerk Snooker auf Basis der von der World Professional Billiards & Snooker Association Ltd. im November 2019 veröffentlichten Version erarbeitet. Die Regeln wurden nach bestem Wissen und Gewissen nach Sinn und Inhalt übersetzt. WPBSA Ltd. hat die Übersetzung in die deutsche Sprache nicht beauftragt und übernimmt für den Inhalt auch keine Verantwortung.
Version November 2019
inkl. der Änderungen vom 15. Juli 2021 und vom 9. Mai 2022.
Allen Beteiligten sei an dieser Stelle ausdrüc klich für ihr großes gemeinschaftliches Engagement gedankt.
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Differenzierung ver zichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Hinweis:
Fettdruck bzw. Fettdruck unterstrichen (bei Überschriften) sind Verweise auf die Änderungsübersicht ab Seite 28
Die Spielfläche befindet sich innerhalb der Stirnseiten der Banden und muss 3569 mm x 1778 mm betragen, mit einer Toleranz beider Maße von +/- 13 mm.
Die Spielfläche befindet sich innerhalb der Stirnseiten der Banden und muss 3569 mm x 1778 mm betragen, mit einer Toleranz beider Maße von +/- 13 mm.
Die beiden kürzeren Seiten des Tischs werden als untere (oder auch Baulk-Bande) und obere Bande des Tischs bezeichnet. Wenn ein Tisch mit einem Tuch mit Nap bezogen wird, verläuft der Strich des Nap von der unteren zur oberen Bande.
Eine gerade Linie, parallel gezogen in einem Abstand von 737 mm zur Stirnseite der unteren Bande, von einer Seitenbande zur anderen verlaufend, heißt Baulk-line. Diese Linie und der Raum zwischen der Linie und der unteren Bande wird Baulk genannt.
Das “D” ist ein Halbkreis mit einem Radius von 292 mm, gezeichnet im Baulk, dessen Mittelpunkt seines geraden Teils auf der Mitte der Baulk-line liegt.
An den Ecken des “D”, vom Baulk-end gesehen, befinden sich rechts der als Gelber Spot und links der als Grüner Spot bekannte.
Vier Spots sind auf der Längsachse des Tischs markiert:
Taschen müssen sich in jeder der vier Ecken des Tischs und jeweils eine in der Mitte der längeren Seiten befinden.
Ein Ballsatz besteht aus 15 roten Bällen und je einem in den folgenden Farben: Gelb, Grün, Braun, Blau, Pink, Schwarz und Weiß.
Die Bälle müssen aus zugelassenem Material sein und alle einen Durchmesser von 52,5 mm mit einer Toleranz von +/- 0,05 mm haben.
Die Bälle sollen möglichst gleich schwer sein, jedoch darf die Differenz zwischen dem schwersten und dem leichtesten Ball eines Satzes nicht mehr als 3 g betragen
Im Einvernehmen beider Spieler oder durch Entscheidung des Schiedsrichters kann ein Ball oder der Ballsatz ausgetauscht werden.
Ein Queue darf nicht kürzer als 914 mm sein, keine Abweichung von der traditionellen sich verjüngenden Form aufweisen, mit einem Tip, um den Spielball zu stoßen, das am dünneren Ende angebracht ist.
Verschiedene Brücken, lange Queues, Verlängerungen und Adapter dürfen von Spielern ver wendet werden. Dazu zählen sowohl das normalerweise am Tisch befindliche Zubehör als auch Ausrüstungsgegenstände der Spieler oder des Schiedsrichters. Alle Verlängerungen, Adapter und anderen Hilfsmittel zur Stoßdurchführung und/oder zum Zielen müssen im Vorfeld vom zuständigen Fachverband genehmigt worden sein.
Die in diesen Regeln verwendeten Standarddefinitionen sind kursiv dargestellt.
Ein Frame umfasst die Spieldauer vom Start (siehe 3.3 (c)), wobei jeder Spieler in Aufnahmen spielt, bis das Frame beendet ist durch:
eine akzeptierte Aufgabe eines der Spieler; oder
den Striker, der das Frame für sich beansprucht, wenn Schwarz der einzige Objektball auf dem Tisch ist, die Gesamtpunktzahl nicht relevant ist und der Unterschied der Spielstände mehr als sieben Punkte zugunsten des Strikers beträgt; oder
die Zuerkennung an den Non-Striker, wenn Schwarz der einzige Objektball auf dem Tisch ist, die Gesamtpunktzahl nicht relevant ist und der Unterschied der Spielstände mehr als sieben Punkte zugunsten des Non-Strikers beträgt; oder
den ersten Pot oder ein Foul, wenn Schwarz der einzige Objektball auf dem Tisch ist(siehe 3.4); oder durch
Zuerkennung des Schiedsrichters gemäß 3.14 (d)(ii), 4.1 (b), 4.1 (d), 4.3 (b) oder 4.3 (c).
Ein Game ist eine vereinbarte oder vorgeschriebene Anzahl von Frames.
Ein Match ist eine vereinbarte oder vorgeschriebene Anzahl von Games.
Die Weiße ist der Spielball.
Die 15 Roten und die 6 Farbigen sind die Objektbälle
Die Person, die zu spielen hat oder gerade spielt, ist der Striker. Seine Aufnahme endet, wenn:
ein Stoß gemacht wurde und keine Punkte erzielt wurden; oder
ein Foul begangen wurde, alle Bälle zum Stillstand gekommen sind und der Schiedsrichter überzeugt ist, dass der Striker den Tisch verlassen hat; oder
der Gegner nach einem Foul zum Weiterspielen aufgefordert wird; oder
das Frame vom Striker beansprucht wird, wenn Schwarz der einzige Objektball auf dem Tisch ist, die Gesamtpunktzahl nicht relevant ist und der Unterschied der Spielstände mehr als sieben Punkte zugunsten des Strikers beträgt; oder
die letzte Schwarze gepottet wurde und der Spielball zum Stillstand gekommen ist.
Ein Stoß gilt als ausgeführt, wenn der Striker den Spielball mit dem Tip seines Queues stößt, außer während des Einschwingens auf den Spielball (bekannt als Feathering).
Der Spielball darf nur einmal gestoßen und nicht vorwärts geschoben werden. Das Tip des Queues darf einen Augenblick lang mit dem Spielball in Kontakt bleiben, während dieser seine Bewegung aufnimmt.
Ein Stoß gilt als korrekt, wenn kein Regelverstoß begangen wurde.
Ein Stoß gilt als nicht beendet, bis:
Ein Stoß kann direkt oder indirekt ausgeführt werden:
Als Pot gilt, wenn ein Objektball nach Kontakt mit einem anderen Ball und ohne irgendeinen Regelverstoß in eine Tasche fällt. Dieser Vorgang wird als Potten bezeichnet.
Fällt ein Ball in einem Stoß mit einem Foul in eine Tasche, wird das als Pocketing bezeichnet.
Ein Break ist eine Anzahl von Pots in aufeinanderfolgenden Stößen in einer beliebigen Aufnahme des Strikers.
Der Spielball ist in-hand:
Der Spielball bleibt in-hand, bis:
Der Striker wird als in-hand bezeichnet, wenn der Spielball, wie oben beschrieben, in-hand ist.
Der Spielball ist im Spiel, wenn er nicht in-hand ist.
Objektbälle sind ab Beginn eines Frames im Spiel, bis sie gepottet wurden, Pocketing oder Ball vom Tisch verursacht wurde.
Farben sind wieder im Spiel, sobald sie re-spottet wurden.
Ein ball on ist irgendein Ball, der regelkonform als Erster vom Spielball getroffen werden darf, oder irgendein Ball, der zwar nicht so getroffen, aber gepottet werden dürfte.
Ein nominierter Ball ist der Objektball, auf den der Striker zur Zufriedenheit des Schiedsrichters hinweist oder den er ansagt und als Ersten mit dem Spielball zu treffen gedenkt.
Auf Verlangen des Schiedsrichters muss der Striker ansagen, welchen ball on er spielen will.
Ein Free ball ist ein Ball, außer dem eigentlichen ball on, den der Striker als ball on nominiert, wenn er nach einem Foul gesnookert ist (siehe 3.12).
Es ist ein Ball vom Tisch, wenn er auf etwas anderem als auf der Spielfläche oder in einer Tasche zum Stillstand kommt.
Ein Regelverstoß ist jede Verletzung dieser Regeln.
Ein Foul ist ein Regelverstoß, der die Aufnahme des Verursachers beendet. Penalties sind Regelverstöße, die die Spielreihenfolge nicht beeinflussen.
Strafpunkte werden dem Gegner nach jedem Regelverstoß zuerkannt.
Der Spielball ist gesnookert, wenn ein direkter Stoß in gerader Linie auf jeden ball on von einem Ball oder Bällen nicht on, ganz oder teilweise behindert wird. Wenn ein oder mehrere Bälle on an den beiden äußersten Punkten getroffen werden können, ohne durch irgendeinen Ball nicht on behindert zu werden, so ist der Spielball nicht gesnookert.
Gilt in-hand, ist der Spielball gesnookert, wenn er von allen möglichen Positionen auf oder innerhalb der Linien des „D“, wie oben beschrieben, behindert ist.
Wenn der Spielball von mehreren Bällen nicht on behindert wird, einen ball on zu treffen, dann
Gilt Rot als ball on und wird der Spielball von verschiedenen Bällen nicht on behindert, verschiedene Rote zu treffen, gibt es keinen effektiv snookernden Ball.
Der Striker wird als gesnookert bezeichnet, wenn der Spielball wie oben beschrieben gesnookert ist.
Der Spielball kann nicht durch eine Bande gesnookert sein.
Ein Spot wird als besetzt bezeichnet, wenn ein Ball dort nicht aufgesetzt werden kann, ohne einen anderen Ball zu berühren.
Ein push stroke wurde verursacht, wenn das Tip des Queues mit dem Spielball in Kontakt bleibt,
nachdem der Spielball seine Bewegung aufgenommen hat, außer im Moment der ersten Berührung; oder
wenn der Spielball einen Objektball trifft, ausgenommen, wenn Spielball und Objektball einander beinahe berühren, wird nicht auf push stroke entschieden, sofern der Spielball den Objektball so dünn wie möglich trifft.
Ein jump shot wurde verursacht, wenn der Spielball irgendeinen Teil eines Objektballs über springt, egal, ob er dabei getroffen wird oder nicht, ausgenommen:
der Spielball trifft zuerst einen Objektball, außer einen anliegenden Ball, und überspringt anschließend einen anderen Ball; oder
der Spielball springt und trifft einen Objektball, außer einen anliegenden Ball, und im Moment des Auftreffens auf der Spielfläche befindet sich der Spielball nicht auf der abgewandten Seite der aktuellen Position dieses Objektballs; oder
der Spielball hat den Objektball, außer einen anliegenden Ball, bereits regelkonform getroffen und überspringt ihn erst, nachdem er eine Bande oder einen anderen Ball getroffen hat.
Als Miss gilt:
wenn der Spielball einen ball on nicht als ersten Ball trifft; oder
wenn ein free ball nominiert wurde, der Spielball diesen nominierten free ball nicht zuerst oder diesen Ball nicht gleichzeitig mit einem ball on zuerst trifft.
Die Konsultationsphase ist jener Zeitraum, in dem die Spieler dem Schiedsrichter beim Zurücklegen eines Balls/von Bällen in die Originalposition vor dem Regelverstoß (3.2 (c)(ii), 3.3 (k), 3.10 (i), 3.14, 3.15 und 3.16) oder wie in 3.9 beschrieben, behilflich sein dürfen. Die Konsultationsphase beginnt, sobald die Entscheidung, den Ball/die Bälle in ihre ursprüngliche Position zurückzulegen, getroffen wurde, und endet, wenn beide Spieler mit der Position des Balls/der Bälle zufrieden sind, oder mit der endgültigen Entscheidung des Schiedsrichters.
Snooker kann von zwei Spielern als Einzelspieler oder von mehr als zwei Spielern als Mannschaften gespielt werden. Das Spiel ist in den untenstehenden Paragrafen (a) bis (h) zusammengefasst:
Jeder Spieler verwendet denselben weißen Spielball; es gibt 21 Objektbälle: 15 Rote, jede mit dem Wert 1, und 6 Farben: Gelb Wert 2, Grün 3, Braun 4, Blau 5, Pink 6 und Schwarz 7.
Punkte werden in jeder Aufnahme eines Spielers durch das abwechselnde Potten von Roten und Farben erzielt, bis alle Roten vom Tisch sind, danach werden die Farben in aufsteigender Reihenfolge ihrer Wertigkeit gepottet.
Erzielte Punkte werden dem Striker zu seiner Punktzahl addiert.
Strafpunkte aus Regelverstößen werden zur Punktzahl des Gegners addiert.
Eine jederzeit anwendbare Taktik in einem Frame ist es, den Spielball so hinter einem Ball nicht on zu hinterlassen, dass er für den nächsten Spieler gesnookert ist. Wenn ein Spieler oder eine Mannschaft einen größeren Punkterückstand aufweist, als durch die Bälle auf dem Tisch erzielt werden können, dann wird das Legen von Snooker, in der Hoffnung, durch Fouls Punkte zu erzielen, äußerst wichtig.
Der Gewinner eines Frames ist der Spieler oder die Partei,
Der Gewinner eines Games ist der Spieler oder die Partei,
Der Gewinner eines Matchs ist der Spieler oder die Partei, der/die die meisten Games gewonnen hat oder, wenn auf Gesamtpunktzahl gespielt wird, den höchsten Gesamtpunktestand aufweist.
Zu Beginn jedes Frames ist der Spielball in-hand, und die Objektbälle sind wie folgt aufgesetzt:
Wenn beim Aufbau der Bälle ein Fehler gemacht wurde, wird 3.7(c) angewendet, das Frame beginnt wie in 3.3 (c) beschrieben.
Nach Beginn eines Frames darf ein Ball, der sich im Spiel befindet, nur vom Schiedsrichter, nach begründeter Aufforderung durch den Striker, gereinigt werden, und
Eine Konsultationsphase beginnt, sobald die Entscheidung getroffen wurde, das Gerät oder den Ball zurückzulegen.
Die Spieler müssen die Spielreihenfolge durch das Los oder auf eine andere vereinbarte Weise bestimmen, der Gewinner hat die Wahl, welcher Spieler beginnen soll.
Die Reihenfolge, die einmal entschieden wurde, muss während eines Frames beibehalten werden, außer ein Spieler wird nach einem Foul vom nächsten Spieler zum Weiterspielen aufgefordert.
Die Spieler oder Parteien müssen sich beim Anstoß für jedes Frame innerhalb eines Games abwechseln.
Der erste Spieler beginnt in-hand, das Frame beginnt, wenn der Spielball auf der Spielfläche platziert und vom Tip des Queues berührt wurde, entweder
Wenn ein Frame durch den falschen Spieler oder die falsche Partei begonnen wird,
Damit ein Stoß als korrekt gilt, darf keiner der in 3.11 beschriebenen Regelverstöße begangen worden sein.
Es liegt in der Verantwortung des Strikers sicherzustellen, dass alle Objekte und Hilfsmittel von dieser oder den vorangegangenen Aufnahmen vom Tisch entfernt werden.
Beim ersten Stoß jeder Aufnahme ist, bis alle Roten vom Tisch sind, Rot oder ein free ball, der für Rot nominiert wurde, der ball on, und der Wert jeder Roten oder eines free ball, der als Rote nominiert und in einem Stoß gepottet wurden, wird gezählt.
Rote werden normalerweise nicht mehr auf den Tisch zurückgebracht, wenn sie gepottet wurden, Pocketing oder Ball vom Tisch verursacht wurde, ohne Rücksicht darauf, ob ein Spieler dadurch von einem Foul profitiert. Die Ausnahmen zu dieser Regel sind in 3.2 (c)(ii), 3.3 (k), 3.9, 3.10 (i), 3.14 (b), 3.14 (e), 3.15, 3.16, 3.20 (b) und 5.1 (a)(i) beschrieben.
Wenn der Striker keinen Ball pottet, muss er den Tisch ohne unangemessene Verzögerung verlassen. Im Fall, dass er vor oder während des Verlassens des Tischs irgendein Foul begeht, wird er, wie in 3.11 beschrieben, bestraft. Der nächste Stoß wird von dort gespielt, wo der Spielball zum Stillstand gekommen ist, oder aus in-hand, wenn der Spielball nicht im Spiel ist, außer wenn der Spielball in Übereinstimmung mit 3.10 (i) und 3.14 (e) zurückgelegt wird.
Es ist ein Penalty, wenn der Non-Striker außerhalb seiner Aufnahme zum Tisch kommt und irgendeinen Regelverstoß begeht. Der Schiedsrichter muss PENALTY ansagen, und alle Bälle, die bewegt wurden, müssen an die Position vor dem Regelverstoß zurückgelegt werden, und die Aufnahme des Strikers wird, davon nicht beeinträchtigt, fortgesetzt. Eine Konsultationsphase beginnt, sobald die Entscheidung getroffen wurde, den Ball/die Bälle zurückzulegen.
Wenn der nächste Spieler im Anschluss an den letzten Stoß der Aufnahme seines Gegners oder an ein Foul den Spielball stößt oder einen Regelverstoß begeht, bevor die Bälle zum Stillstand gekommen sind oder bevor der Schiedsrichter das Spotten einer Farbe beendet hat, muss er bestraft werden, als wäre er der Striker, und seine Aufnahme ist zu Ende.
Wenn irgendein Ball aus einer Tasche auf die Spielfläche zurückspringt, zählt dies nicht als Potten oder Pocketing. Der Striker hat keine Einspruchsmöglichkeit, wenn dies passiert.
Wenn Schwarz der einzige Objektball auf dem Tisch ist, beendet der erste Pot oder ein Foul das Frame, außer wenn beide der folgenden Bedingungen zutreffen:
Treffen beide Bedingungen, die oben in (a) angeführt sind, zu,
Sollte der Gesamtpunktstand über den Sieger eines Games oder Matchs entscheiden und sollten die Gesamtpunktstände am Ende des letzten Frames gleich sein, müssen die Spieler in diesem Frame die oben in (b) beschriebene Vorgehensweise, die allgemein als re-spotted Black bekannt ist, befolgen.
Um aus in-hand zu spielen muss der Spielball von einer Position auf oder innerhalb der Linien des „D“ mit dem Tip des Queues berührt werden. Er darf in alle Richtungen gespielt werden.
Auf Anfrage muss der Schiedsrichter mitteilen, ob der Spielball korrekt (das heißt nicht au ßerhalb der Linien des „D“) platziert wurde.
Wenn der Spielball, während er in-hand ist, vom Tip des Queues berührt wird und sich außerhalb des „D“ befindet, wird das als inkorrektes Spielen aus in-hand gewertet.
Sollte das Tip des Queue den Spielball berühren, während er positioniert wird, und ist der Schiedsrichter der Meinung, dass der Striker nicht versucht hat, einen Stoß auszuführen, so ist der Spielball nicht im Spiel.
Zwei Bälle, außer zwei Rote oder ein free ball und ein ball on, dürfen vom Spielball nicht gleichzeitig zuerst getroffen werden.
Jede Farbe, die gepottet wurde, mit der Pocketing verursacht wurde oder die vom Tisch ist, muss, bevor der nächste Stoß ausgeführt wird, erneut gespottet werden, bis sie abschließend gepottet wird, wie in 3.3 (h)(iii) beschrieben.
Ein Spieler darf nicht für einen Fehler des Schiedsrichters, einen Ball korrekt zu spotten, verantwortlich gemacht werden.
Wenn beim Spiel auf die Farben in aufsteigender Reihenfolge, wie in 3.3(h)(iii)beschrieben, eine Farbe, nachdem sie gepottet wurde, irrtümlich gespottet wurde, so muss sie, nachdem der Irrtum entdeckt wurde, vom Tisch entfernt werden, ohne dass auf Strafe entschieden wird, und das Spiel wird aus dieser Position fortgesetzt. Wenn der Irrtum entdeckt wird, nachdem die Farbe gepottet wurde, werden die erzielten Punkte gezählt, nachdem der nächste Stoß ausgeführt oder vor dem Spielen des nächsten Stoßes ein Regelverstoß begangen wurde.
Wenn ein Stoß ausgeführt wurde und ein Ball oder Bälle nicht korrekt gespottet sind, so müssen sie für die darauffolgenden Stöße als korrekt gespottet angesehen werden. Befindet sich irgendeine Farbe fälschlicherweise nicht auf dem Tisch, so muss sie gespottet werden:
Wurde irrtümlich eine Rote anstelle einer Farbigen gespottet, soll, sobald das entdeckt wurde, wie folgt vorgegangen werden:
Muss eine Farbe gespottet werden, der Spot der betreffenden Farbe ist jedoch besetzt, so wird sie auf dem Spot der höchsten freien Farbe platziert.
Müssen mehrere Farben gespottet werden, deren Spots besetzt sind, hat der Ball mit der höheren Wertigkeit beim Spotten den Vorrang.
Sind alle Spots besetzt, so muss die Farbe so nahe wie möglich an ihrem Spot platziert werden, und zwar zwischen dem betreffenden Spot und dem nächstgelegenen Teil der oberen Bande.
Sind beim Spotten von Pink und Schwarz alle Spots besetzt und ist zwischen dem betreffenden Spot und dem nächstgelegenen Teil der oberen Bande kein Platz frei, so muss die Farbe so nahe wie möglich an ihrem Spot platziert werden, und zwar auf der Längsachse in der Mitte des Tischs.
Eine Farbe darf keinen anderen Ball berühren, wenn sie gespottet wurde.
Damit eine Farbe korrekt gespottet ist, muss sie auf dem Spot platziert werden wie in den Regeln vorgesehen.
Wenn nach dem Beenden eines Stoßes der Spielball an einem ball on oder an Bällen on oder an Bällen, die on sein könnten, anliegt, soll der Schiedsrichter TOUCHING BALL an sagen und im Zweifelsfall anzeigen, welcher Ball oder welche Bälle am Spielball anliegen. Wenn der Spielball an einer oder mehreren Farben anliegt, nachdem eine Rote (oder ein als Rot nominierter free ball) gepottet wurde, muss der Schiedsrichter vom Striker verlangen, ANZUSAGEN, welche Farbe on ist.
Wurde auf TOUCHING BALL entschieden, so muss der Striker den Spielball von diesem Ball wegspielen, ohne dass dieser sich bewegt, sonst handelt es sich um einen Push stroke.
Vorausgesetzt, dass der Striker in Ausführung eines Stoßes keine Bewegung eines anliegenden Objektballs verursacht, soll es keine Strafe geben, wenn
Wenn der Spielball so zum Stillstand kommt, dass er an einem Ball, der nicht ball on ist, anliegt oder beinahe anliegt, wird der Schiedsrichter, falls er gefragt wird, ob die Bälle ei nander berühren, die Situation klarstellen.
Wenn der Spielball an einem ball on und einem Ball nicht on anliegt, so hat der Schiedsrichter nur den anliegenden ball on anzuzeigen. Sollte der Striker den Schiedsrichter fragen, ob der Spielball auch am Ball nicht on anliegt, so muss ihm das beantwortet werden.
Es ist kein Foul, wenn der Schiedsrichter überzeugt ist, dass eine Bewegung eines anliegenden Balls im Moment des Stoßes nicht durch den Striker verursacht wurde.
Wenn ein stillstehender Objektball, der am Spielball nicht anliegt, nachdem der Schiedsrichter dies überprüft hat, später doch am Spielball anliegen sollte, bevor ein Stoß ausgeführt wurde, so müssen die Bälle vom Schiedsrichter zu seiner Zufriedenheit in die vorhergehende Position zurückgelegt werden. Dies gilt auch für anliegende Bälle, wenn sich diese später bei der Überprüfung durch den Schiedsrichter nicht mehr berühren.
Wenn ein Ball in eine Tasche fällt, ohne von einem anderen Ball getroffen worden zu sein und
nicht am Stoß beteiligt war, so muss der Ball in seine vorherige Position zurückgelegt wer den, und alle erzielten Punkte zählen.
Wenn er durch irgendeinen am Stoß beteiligten Ball getroffen worden wäre,
Wenn ein Ball für einen Moment am Rand der Tasche balanciert, dann aber hineinfällt, gilt das als Pot bzw. Pocketing verursacht, und er wird nicht in die Ausgangslage zurückge bracht.
Die Konsultationsphase beginnt, sobald die Entscheidung getroffen wurde, den Ball/die Bälle zurückzulegen.
Wird ein Foul begangen, muss der Schiedsrichter sofort FOUL ansagen.
Wenn der Striker noch keinen Stoß gemacht hat, so endet seine Aufnahme, und der Schiedsrichter muss die Strafe bekannt geben.
Wenn ein Stoß gemacht wurde, wird der Schiedsrichter bis zum Ende des Stoßes warten, bevor er die Strafe bekannt gibt.
Ein Foul oder ein Penalty, das weder vom Schiedsrichter bekannt gegeben, noch vom Non-Striker erfolgreich eingefordert wurde, bevor der nächste Stoß ausgeführt wird, gilt nicht.
Jede Farbe, die nicht korrekt gespottet wurde, muss an ihrem Platz bleiben, außer sie ist nicht auf dem Tisch, dann muss sie korrekt gespottet werden.
Alle Punkte, die in einem Break erzielt wurden, bevor auf Foul entschieden wurde, zählen; jedoch darf der Striker keine Punkte erhalten in einem Stoß, in dem ein Foul begangen wurde, für Bälle, mit denen Pocketing verursacht wurde.
Der nächste Stoß wird aus der Position, in der der Spielball zum Stillstand kommt oder, wenn der Spielball nicht im Spiel ist, aus in-hand gespielt.
Wenn mehr als ein Foul im gleichen Stoß begangen wurde, müssen die Strafpunkte des höchstwertigen Fouls gewertet werden.
Der Spieler, der ein Foul begangen hat,
Wenn ein Striker vor einem Stoß ein Foul an irgendeinem Ball, einschließlich des Spielballs, begeht, wird die entsprechende Strafe verhängt. Der Gegner hat dann die Wahl, selbst aus der verbliebenen Position zu spielen oder vom Verursacher zu verlangen, dass er aus der verbliebenen oder aus der ursprünglichen Position weiterspielt. Im letzteren Fall müssen alle Bälle zurückgelegt werden, und der ball on muss derselbe wie vor dem Regelverstoß sein, und zwar:
Eine Konsultationsphase beginnt, sobald die Entscheidung getroffen wurde, den Ball/die Bälle zurückzulegen.
Wenn ein Objektball, der sich im Spiel befindet, vom Striker berührt wird, während der Spielball in-hand ist, muss der Schiedsrichter FOUL ansagen, und der Spielball bleibt für den nächsten Stoß in-hand, außer ein Foul wurde begangen, an dem der Spielball beteiligt war, während er nicht unter Kontrolle des Strikers war.
Die folgenden Handlungen sind Fouls und ziehen vier Strafpunkte nach sich, sofern nicht mehr Strafpunkte in den Paragrafen (a) bis (d) unten angegeben sind.
in der Wertigkeit des ball on durch:
in der Wertigkeit des ball on oder des betroffenen Balls, je nach höherem Wert, durch:
Wertigkeit des ball on oder des höheren Werts der beiden betroffenen Bälle, wenn verur sacht wird, dass der Spielball zuerst gleichzeitig zwei Bälle trifft, bei denen es sich nicht um zwei Rote (wenn Rot der ball on ist) oder einen nominierten free ball und einen ball on handelt.
Sieben Punkte, wenn der Striker:
Die folgenden Handlungen sind Penalties und ziehen vier Strafpunkte nach sich, sofern nicht mehr Strafpunkte in den Paragrafen (e) bis (g) unten angegeben sind:
in der Wertigkeit des ball on oder des betroffenen Balls, je nach höherem Wert, wenn ein Regelverstoß außerhalb der Aufnahme, wie in 3.3 (k) beschrieben, begangen wird;
sieben Punkte, wenn ein Spieler mit irgendeinem Teil seines Körpers, seiner Kleidung oder seiner Ausrüstung während der Konsultationsphase irgendeinen Ball auf der Spielfläche berührt;
sieben Punkte, wenn der Non-Striker:
Wenn der Spielball nach einem Foul gesnookert ist (siehe 2.17), so muss der Schiedsrichter FREE BALL ansagen.
Wenn der Spieler, der nun an der Reihe ist, sich dafür entscheidet, den nächsten Stoß zu spielen,
Ein Foul wird begangen, sollte der Spielball
Wird der nominierte free ball gepottet, so wird er gespottet und der Punktwert des ball on gewertet.
Wird ein ball on gepottet, nachdem der Spielball den nominierten free ball zuerst oder gleichzeitig mit einem ball on getroffen hat, so wird der Punktwert des ball on gewertet, und der ball on bleibt vom Tisch.
Wenn der nominierte Ball und ein ball on in einem Stoß gepottet werden, so wird nur der Punktwert des ball on gewertet, außer es war eine Rote, bei der alle gepotteten Bälle gewertet werden. Der nominierte free ball wird dann gespottet, und der ball on bleibt vom Tisch.
Wenn der Verursacher zum Weiterspielen aufgefordert wird oder der nächste Spieler ver langt, den Ball/die Bälle, wie in 3.10 (i), 3.14 (b), 3.14 (e) und 3.16 beschrieben, zurück legen zu lassen, so wird die free ball-Entscheidung ungültig.
Hat ein Spieler den Gegner, nachdem dieser ein Foul begangen hat, zum Weiterspielen aufgefordert, oder er lässt nach einem Foul oder einem Foul and a Miss den Ball/die Bälle zurücklegen, kann diese Aufforderung nicht zurückgenommen werden. Der zum Weiterspielen aufgeforderte Verursacher ist dazu berechtigt:
seine Meinung zu ändern hinsichtlich:
Punkte für den Ball/die Bälle, die er pottet, zu erhalten.
Der Striker muss unter dem besten Einsatz seiner Fähigkeiten versuchen, den ball on oder einen Ball, der on sein könnte, nachdem eine Rote oder ein als Rot nominierter free ball gepottet wurde, zu treffen. Sieht der Schiedsrichter diese Regel als verletzt an, so muss er FOUL AND A MISS ansagen, außer:
Nachdem ein FOUL AND A MISS angesagt wur de, kann der nächste Spieler vom Verursacher verlangen, aus der Position, in der die Bälle zum Stillstand gekommen sind, oder aus der ursprünglichen Position weiterzuspielen, wobei in letzterem Fall alle Bälle zurückgelegt werden müssen und der ball on derselbe sein muss wie im letzten Stoß, und zwar:
Wenn der Striker mit seinem Stoß einen ball on nicht zuerst trifft und ein freier Weg in gerader Linie zwischen dem Spielball und irgendeinem Punkt irgendeines Balls, der on ist oder on sein könnte, besteht, muss der Schiedsrichter FOUL AND A MISS ansagen, außer wie in 3.14 (a)(i) beschrieben.
Nachdem ein FOUL AND A MISS wie in (c) oben angesagt wurde und ein freier Weg in gerader Linie zwischen dem Spielball und einem Ball, der on war oder on hätte sein können, bestand, sodass zentraler, voller Kontakt möglich war (im Fall von Roten gilt dies für einen vollen Durchmesser jeder Roten, die nicht durch eine Farbige behindert ist), oder der Spiel ball an einem Ball, der on sein könnte, anliegt, dann
Nachdem alle Bälle gemäß dieser Regel zurückgelegt wurden und der Striker an irgendei nem Ball ein Foul begeht, einschließlich des Spielballs, wird kein MISS angesagt, wenn noch kein Stoß gespielt wurde. In diesem Fall wird die entsprechende Strafe verhängt. Der nächste Spieler kann wählen, ob er selber aus der verbleibenden Position spielen will, oder er fordert den Verursacher auf, aus der verbleibenden oder aus der ursprünglichen Position weiterzuspielen, wobei in letzterem Fall alle Bälle zurückgelegt werden müssen und der ball on derselbe sein muss wie im letzten Stoß, und zwar:
Wenn die obige Situation in einer Folge mehrerer Foul and a Miss–Entscheidungen, wie oben in 3.14 (d) beschrieben, auftritt, bleibt eine Warnung betreffend die mögliche Zuerkennung des Frames an den Gegner nur in Kraft, wenn alle Bälle in ihre ursprüngliche Position vor dem Regelverstoß zurückgelegt wurden.
Wenn verlangt wird, die Bälle in ihre Ausgangsposition zurückzulegen, nachdem FOUL AND A MISS angesagt wurde, beginnt eine Konsultationsphase.
Wird ein stillstehender oder ein sich bew egender Ball von irgendetwas/-jemand anderem als dem Striker berührt, so muss er vom Schiedsrichter in die Position zurückgebracht werden, wo der Ball seiner Meinung nach war oder zur Ruhe gekommen wäre, ohne den Striker zu bestrafen. Eine Konsultationsphase beginnt, sobald die Entscheidung getroffen wurde, den Ball/die Bälle zurückzulegen.
Diese Regel muss die Fälle einschließen, in denen irgendetwas oder eine andere Person außer dem Partner des Strikers diesen dazu bringt, einen Ball zu bewegen, aber dies gilt nicht in den Fällen, wenn sich ein Ball wegen eines Defekts auf der Tischoberfläche bewegt, außer in dem Fall, wenn ein gespotteter Ball sich bewegt, bevor der nächste Stoß ausgeführt wurde.
Kein Spieler darf für irgendeine Bewegung der Bälle durch den Schiedsrichter bestraft wer den.
Falls, außer beim Stoßen des Spielballs, um einen Stoß auszuführen, oder dem Berühren eines Balls während einer Konsultationsphase, irgendein Ball vom Striker absichtlich bewegt oder von der Spielfläche aufgehoben wird, muss der Schiedsrichter FOUL ansagen.
In einer Situation, in der ein stillstehender Ball absichtlich bewegt oder aufgehoben wurde, kann der andere Spieler
In einer Situation, in der ein sich bewegender Ball absichtlich bewegt oder aufgehoben wurde, muss der Schiedsrichter die bestmögliche Entscheidung im Interesse eines fairen Spiels treffen.
Wenn der Striker den Spielball stößt, um damit einen unsportlichen Stoß zu spielen, kann er verwarnt werden, wie in 4.1 beschrieben und der Gegner hat die Möglichkeiten, wie oben unter (a) und (b) beschrieben.
Eine Konsultationsphase beginnt, sobald die Entscheidung getroffen wurde, den Ball/die Bälle zurückzulegen.
Wenn der Schiedsrichter der Meinung ist, dass ein Frame sich in einer Pattsituation befindet, auf eine solche zusteuert oder er von beiden Spielern darauf hingewiesen wird, so muss der Schiedsrichter den Spielern anbieten, das Frame sofort neu zu beginnen. Diesen Vorgang be zeichnet man allgemein als Re-Rack.
Ist ein Spieler damit nicht einverstanden, so muss der Schiedsrichter unter der Bedingung weiterspielen lassen, dass sich die Situation in einer bestimmten Zeitspanne ändern muss, üblicherweise sind das drei weitere Stöße jeder Partei, doch liegt das im Ermessen des Schiedsrichters.
Bleibt die Situation nach Ablauf der festgelegten Zeitspanne im Grunde unverändert, so muss der Schiedsrichter die Punktstände annullieren und alle Bälle wieder aufbauen wie zu Beginn eines Frames.
Derselbe Spieler muss wieder den Eröffnungsstoß unter Beachtung von 3.3 (d)(iii) ausführen, unter Beibehaltung der gleichen, festgelegten Spielreihenfolge.
Wenn während einer re-spotted Black wie in 3.4 (b) beschrieben eine Pattsituation auftritt, wird nur die Schwarze wieder gespottet, und der gleiche Spieler spielt aus in- hand.
In einem Doppel-Game (vier Spieler bilden zwei Parteien zu je zwei Spielern) muss jede Partei die Frames abwechselnd beginnen, die Spielreihenfolge muss zu Beginn jedes Frames festgelegt und während des Frames so beibehalten werden.
Die Spieler dürfen die Spielreihenfolge zu Beginn jedes neuen Frames ändern.
Wurde ein Foul begangen und zum Weiterspielen aufgefordert, so spielt der Spieler, der das Foul begangen hat, den nächsten Stoß, und die Spielreihenfolge bleibt unverändert. Wenn das Foul für Spielen außerhalb der Reihenfolge angesagt wurde, verliert der Partner des Verursachers eine Aufnahme, egal, ob der Verursacher dazu aufgefordert wird weiterzuspielen oder nicht.
Endet ein Frame mit Punktegleichstand, kommt 3.4 zur Anwendung. Wird eine re-spottet Black nötig, so hat die Partei, die den ersten Stoß spielt, die Wahl, welcher der beiden Spieler diesen Stoß spielt. Die Spielreihenfolge muss dann wie im Frame beibehalten werden.
Die Partner dürfen während eines Frames kommunizieren, aber nicht, wenn einer der Striker ist und sich bereits zum Tisch begeben hat, so lange, bis seine Aufnahme beendet ist.
Wenn der Partner des Strikers einen Regelverstoß begeht, wird der Striker als Verursacher angesehen.
In einem Six-Reds-Spiel gelten die offiziellen Snooker-Regeln mit den folgenden Abweichungen:
Es kann nicht mehr als fünf aufeinanderfolgende FOUL AND A MISS-Ansagen geben, wenn vom Verursacher verlangt wird, aus der ursprünglichen Position weiterzuspie len.
Nach der vierten aufeinanderfolgenden FOUL AND A MISS-Ansage muss der Schieds richter den Verursacher warnen, dass für den Fall, dass ein weiteres FOUL AND A MISS angesagt werden sollte, der nächste Spieler:
Wenn nach einer FOUL AND A MISS-Ansage der Verursacher aufgefordert wird, aus der Position, in der die Bälle zum Stillstand gekommen sind, weiterzuspielen, endet die vorherige FOUL AND A MISS-Folge.
Nachdem eine Rote oder ein als Rot nominierter free ball gepottet wurde, darf der Striker seinen Gegner nicht, wie in 2.17 beschrieben, hinter der nominierten Farbe snookern.
Der Striker ist für das Platzieren und Entfernen jeglicher Ausrüstung, die er am Tisch benutzen möchte, verantwortlich.
Der Striker ist verantwortlich für alle Gegenstände, unter anderem Rests und Verlängerungen, die er an den Tisch bringt, egal, ob es seine eigenen sind oder sie von ihm ausgeliehen wurden (außer vom Schiedsrichter), und er wird für alle Fouls, die er bei der Benutzung dieser Ausrüstungsgegenstände begeht, bestraft.
Für Ausrüstungsgegenstände, die sich üblicherweise am Tisch befinden und von Dritten, inklusive des Schiedsrichters, bereitgestellt wurden, ist der Striker nicht verantwortlich. Es ist kein Foul, sollte sich ein solcher Ausrüstungsgegenstand als fehlerhaft erweisen und der Striker dadurch verursachen, dass ein Ball oder Bälle berührt werden. Der Schiedsrichter wird, wenn notwendig, alle Bälle in Übereinstimmung mit 3.15 zurücklegen, und sollte sich der Striker in einem Break befinden, wird es dem Striker erlaubt, ohne Strafe fortzufahren.
Für Personen mit körperlichen Einschränkungen können die Umstände Anpassungen der Anwendung dieser Regeln erfordern. Insbesondere zum Beispiel:
Gibt es in einem Spiel keinen Schiedsrichter, so muss der Gegner oder die gegnerische Partei zur Anwendung dieser Regeln als solcher angesehen werden.
Unter Anwendung dieser Spielregeln kann eine vereinfachte Form von Snooker mit jeder beliebigen Anzahl von roten Bällen gespielt werden.
Für den Fall, dass
so muss der Schiedsrichter den Spieler warnen, dass im Fall eines weiteren unsport lichen Verhaltens das Frame seinem Gegner zuerkannt wird.
Wenn der Schiedsrichter den Spieler wie oben in (a) verwarnt hat, muss der Schieds richter im Fall jeglichen weiteren unsportlichen Verhaltens das Frame seinem Gegner zuerkennen, oder der Schiedsrichter muss, wenn das zwischen zwei Frames geschieht, den nächsten Frame seinem Gegner zuerkennen, und der Schiedsrichter muss den Spieler warnen, dass im Fall jeglichen weiteren unsportlichen Verhaltens das Game seinem Gegner zuerkannt wird.
Wenn ein Schiedsrichter wie oben in (b) oder unten in (d) einen Frame dem Gegner des Spielers zuerkannt hat, so muss er ihm im Fall jeglichen weiteren unsportlichen Verhaltens durch den betreffenden Spieler das Game zuerkennen.
Für den Fall, dass das Verhalten nach Meinung des Schiedsrichters schwerwiegend genug ist, muss der Schiedsrichter das Frame oder das Game dem Gegner des Spielers zuerkennen, auch wenn davor keine Verwarnung wegen unsportlichen Verhaltens ausgesprochen wurde.
Jede Entscheidung eines Schiedsrichters über die Zuerkennung eines Frames und/o der Games an den Gegner eines Spielers ist endgültig und darf nicht Gegenstand ei nes Einspruchs sein.
Ein Spieler darf seine Aufgabe anbieten, aber sie wird null und nichtig, wenn der Gegner sich dafür entscheidet weiterzuspielen.
Ein Spieler darf kein Frame in irgendeinem Game oder Match aufgeben, sofern nicht einer der Spieler Strafpunkte benötigt. Jede Verletzung dieser Regel muss als un sportliches Verhalten des betreffenden Spielers angesehen werden. Wenn der Schiedsrichter den Spieler, wie oben in 1 (a), bereits verwarnt hat, muss das nächste Frame seinem Gegner zuerkannt werden.
Wenn ein Spieler einen Ball oder Bälle, die sich im Spiel befinden, berührt oder bewegt, um das Angebot einer Aufgabe anzuzeigen, wird der Schiedsrichter nicht FOUL oder PENALTY ansagen, sofern der Gegner die Aufgabe akzeptiert. Falls die Aufgabe nicht akzeptiert wird, ist nach 3.16 bzw. 3.3(k) zu entscheiden.
Wenn ein Spieler, bevor er Strafpunkte benötigt, um den Frame zu gewinnen, absichtlich einen Regelverstoß begeht, so dass als Resultat nun Strafpunkte benötigt werden, wird das als unsportliches Verhalten angesehen und der Spieler muss vom Schiedsrichter gemäß der Regeln 4.1(a) oder 4.1(b) verwarnt werden.
Das Angebot oder die Annahme einer Aufgabe kann nicht zurückgenommen werden.
Wenn die Gesamtpunktzahl den Sieger eines Games oder Matches bestimmt und ein Frame aufgegeben wird, so muss der Gegner den entsprechenden Wert aller auf dem Tisch verbliebenen Bälle erhalten, wobei jede Rote acht Punkte zählen muss und jede Farbe, die unrichtigerweise nicht auf dem Tisch ist, gezählt werden muss, als wäre sie gespottet.
Im Fall, dass ein Spieler sich ungewöhnlich lang Zeit für einen Stoß oder die Auswahl eines Stoßes nimmt, muss der Schiedsrichter den Spieler warnen, dass im Fall einer weiteren Zeitverzögerung während des Games das Frame seinem Gegner zuerkannt wird.
Wenn der Schiedsrichter den Spieler wie oben unter (a) wegen Zeitverzögerung ver warnt hat, muss der Schiedsrichter im Fall einer weiteren Zeitverzögerung durch diesen Spieler das Frame seinem Gegner zuerkennen.
Wenn der Schiedsrichter dem Gegner des Spielers ein Frame wegen Zeitverzögerung zuerkannt hat, muss der Schiedsrichter danach, im Fall weiterer Zeitverzögerungen durch den betreffenden Spieler, jedes Mal dem Gegner des Spielers ein Frame zuerkennen.
Wenn ein Frame, wie in diesem Kapitel beschrieben, eingebüßt wird, so muss der Verursacher:
Wird ein Game wie in diesem Kapitel beschrieben eingebüßt, so muss der Verursacher:
Der Non-Striker muss es vermeiden, in der Sichtlinie des Strikers zu stehen oder sich in dieser zu bewegen, während der Striker spielt. Er muss in einem angemessenen Abstand zum Tisch stehen oder sitzen und jegliche Bewegungen oder Aktionen vermeiden, die die Konzentration des Strikers unterbrechen könnten.
Genau wie der Schiedsrichter haben die Spieler die Verantwortung sicherzustellen, dass sowohl auf der Anzeigetafel als auch durch Ansage des Schiedsrichters der korrekte Spielstand Anwendung findet. Wenn irgendein Spieler bemerkt, dass der Score nicht korrekt ist, liegt es in dessen Verantwortung, den Schiedsrichter zur frühestmöglichen Gelegenheit zu informieren.
Im Fall seiner Abwesenheit vom Tisch darf der Non-Striker einen Stellvertreter ernennen, der seine Interessen vertritt und falls notwendig Regelverstöße reklamiert. Dies muss dem Schiedsrichter bekannt gegeben werden, bevor der Tisch verlassen wird.
Der Schiedsrichter muss:
Der Schiedsrichter darf weder:
Hat der Schiedsrichter einen Vorfall übersehen, so kann er nach seinem Ermessen Hinweise des Markers oder anderer Angehöriger der Spielleitung oder von Zuschauern in bester Lage zur Beobachtung oder, falls vorhanden, eine Kamera-/Videoaufnahme des Vorfalls zur Unterstützung seiner Entscheidung heranziehen.
Der Marker muss den Spielstand auf der Anzeigetafel stellen und den Schiedsrichter bei der Ausführung seiner Aufgaben unterstützen. Er muss auch, falls erforderlich, als Protokollführer agieren.
Der Protokollführer muss eine Aufzeichnung über jeden Stoß bzw. Regelverstoß führen und, wie vorgeschrieben, wie viele Punkte von jedem Spieler oder jeder Partei erzielt wurden. Er muss auch die Break s und ausgesprochene Verwarnungen notieren.
Auf Bitte. des Strikers muss der Schiedsrichter oder der Marker jede Leuchte, die den Striker bei der Ausführung eines Stoßes behindert, wegbewegen und weghalten.
Es ist dem Schiedsrichter und dem Marker erlaubt Spielern mit Behinderungen, den Umständen entsprechend, die erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen.
Vorbehaltlich der unten aufgeführten Änderungen gelten die offiziellen Snooker-Regeln, und deren Standarddefinitionen sind im Folgenden in kursiver Schrift dargestellt.
Wenn es erforderlich ist, platziere dich so, dass du entscheidende Situationen zweifelsfrei erkennen kannst (Berührt die Weiße noch den ball on? Berührt der Spieler mit seiner Weste Braun?), auch wenn du dich dann in der Sicht des Spielers befindest.
3.a Dein Weg als Schiedsrichter:
Du solltest versuchen, den Weg des Spielers nicht zu behindern, wenn du einen Ball wieder aufsetzen musst. (Also: Was spielt er nach Blau? Die Rote hier rechts – also gehe ich links herum zur grünen Ecke, um Blau wieder aufzusetzen!)
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3.b Aufsetzen eines Balls:
Setze eine Farbe immer sanft neben ihrem Punkt auf, und rolle sie dann auf ihren Punkt. Damit trägst du dazu bei, dass die Spots der Farben nicht zu „Kratern“ werden. Sei vorsichtig, wenn ein Ball nah an dem Spot liegt, auf den du die Farbe aufsetzen musst. Auch du als Schiedsrichter sollst mit deiner Kleidung keine Bälle berühren (wenn du beispielsweise Blau aufsetzt und direkt vor deiner Mitteltasche eine Rote liegt).
3.c Brücken:
Reiche dem Spieler erst auf Anfrage eine Brücke, und nimm sie ihm nach dem Stoß erst wieder ab, wenn er sie selber vom Tisch genommen hat.
3.d Ansagen eines Breaks:
Sage nach jedem Stoß das Break an, und wiederhole die Punktzahl des Breaks an dessen Ende, also zum Beispiel nach der ersten Roten „1“ (wenn alle Bälle zum Stillstand gekommen sind) und nach der Blauen „6“ (wenn du die Blaue wieder aufgesetzt hast). Endet das Break bei 28 Punkten, so sagst du „Fred Müller – 28“.
3.e Ansagen von Touching Ball:
Touching Ball kann nur zutreffen, wenn die Weiße einen ball on berührt.
Beispiel:
Der Spieler hat Rot versenkt, und die Weiße bleibt an der Gelben stehen. Du überprüfst, ob sie sich berühren, sagst dann Touching Ball Gelb und zeigst auf die Gelbe. Jetzt fragst du den Spieler nach seinem ball on, damit wird die Situation, welche Farbe er spielt, eindeutig! Sagt er dennoch keine Farbe an, musst du ihm im Moment des Stoßes ein Foul 7 geben. Bewegt sich die Gelbe, entscheidest du, ob er weggespielt hat (kein Foul) oder nicht (Foul, weil Durchstoß).
Beispiel:
Der Gegner hat keinen Ball versenkt, und die Weiße bleibt an zwei Roten stehen. Du überprüfst, ob sie sich berühren, sagst dann Touching Ball und zeigst auf beide Roten. Jetzt muss der Spieler von den Roten wegspielen, ohne dass sich diese bewegen. Rot ist der ball on. Bewegt sich eine oder beide Roten, entscheidest du, ob er weggespielt hat (kein Foul) oder nicht (Foul, weil Durchstoß).
Touching Ball kann nicht zutreffen, wenn die Weiße einen Ball nicht on berührt, und wird dann auch nicht angesagt.
Merke:
Die Ansage TOUCHING BALL heißt für den Spieler, dass er von dem anliegenden Ball wegspielen darf, ohne mit dem Spielball einen ball on zuerst treffen zu müssen!
3.f Das Problem: Miss oder nicht?
Als Erstes muss klargestellt werden, dass im Endeffekt der Schiedsrichter eine verbindliche Entscheidung trifft. Er sollte die Meinungen beider Spieler hören und kann sie in seine Entscheidung einfließen lassen.
3.g Tempo des Spiels:
Spielt ein Spieler schneller, als du deine Aufgaben wahrnehmen kannst, so versuche nicht, sein Tempo mitzugehen, sondern sei nur so schnell, wie es dir möglich ist.
3.h Reinigen eines Balls:
Fixiere den zu reinigenden Ball mit einem Finger und schiebe den Ballmarker mit der anderen Hand auf Berührung an ihn. Halte den Ballmarker fest, rolle den Ball ein Stück davon weg und nimm ihn dann in die Hände, um ihn mit deinen Handschuhen neben dem Tisch zu reinigen.
3.i Halte die Taschen leer:
Hier sei nur ein Beispiel angeführt: Die Roten haben sich nach rechts entwickelt, sodass der Spieler Rot immer rechts und Schwarz immer links versenkt. Nach der vierten Roten ist auch der Weg für Schwarz in die rechte Ecke offen, und der Spieler versenkt sie dort. Nun versuche, Schwarz zügig herauszunehmen. Also beginne frühzeitig, vor allem die Ecktaschen bei Schwarz freizuhalten und die Roten in die gelbe oder die grüne Tasche zu legen. Dabei sollst du darauf achten, den Spieler nicht zu stören.
Und schließlich:
Wende immer die Regeln des Regelbuchs an.
Führe keine neuen Fakten oder Kommentare ein.
Die englische Originalausgabe wurde erstmals geschlechtsneutral verfasst. In der englischen Sprache gibt es dafür spezielle Pronomen: „they“ für „er/sie“, „them“ für „ihn/sie“ und „their“ für „sein/ihr“. Im gesamten englischen Regelwerk wurden alle „he“ (er) durch „they“, alle „him“ (ihn/ihm) durch „them“ und alle „his“ (sein) durch „their“ ersetzt. Da es in der deutschen Sprache keine für die Übersetzung geeignete Entsprechung gibt, haben wir uns dazu entschlossen, auf der ersten Seite des deutschsprachigen Regelwerks den Satz anzubringen: „Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Differenzierung ver zichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.“ Das war nötig, da Regel 3.19(a), die diesen Hinweis früher beinhaltete, gestrichen wurde. Formulierungen wie „die Verursachenden“ statt „Verursacher“ oder „die Spielenden“ statt „Spieler“ wären zwar möglich, spätestens bei der Erfindung neuer Wörter, die es in der Realität nicht gibt, zum Bei spiel „die Strikenden“ für „Striker“, würde es grotesk. All diejenigen, die mit der Übersetzung der neuen Regeln in die deutsche Sprache befasst waren, stehen der geschlechtsneutralen Fassung von Doku menten grundsätzlich positiv gegenüber. Dieses wichtige Thema der Lächerlichkeit preis zugeben war nicht das Ziel. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung, es bei der männlichen Darstellung im Text und dem erklärenden Satz auf der ersten Seite des deutschsprachigen Regelwerks zu belassen.
Sektion 1: Ausrüstung
Alle Maße und Toleranzen sind jetzt standardisiert.
Regel 1.1(c): NEU: Obere und untere Bande sind nun beschrieben und
benannt.
Regel 1.1(f)(ii) und (iii): NEU: Übernahme der Beschreibung „… Punkt, senkrecht unter der Stirnseite …“ aus 1.1(f)(iv).
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Regel 1.4: NEU: Die Zuständigkeit der Prüfung und Genehmigung von Zubehör (Verlängerungen, Hilfsqueues usw.) auch, wenn sie sich nicht üblicher weise am Tisch befinden, der Sportler sie jedoch zur Spielunterstützung selbst an den Tisch bringen und verwenden darf, wurde an die jeweiligen NGBs (National Governing Bodies, deutsch Fachverband) übertragen. In Deutschland ist das die „Deutsche Billard-Union e.V.“, in Österreich der „Österreichische Snooker und Billiardsverband“, in der Schweiz „Swiss Snooker“.
Sektion 2: Definitionen
Regel 2.1(a): Ein Frame kann jederzeit aufgegeben werden. Die Aufgabe kann vom Gegner akzeptiert oder abgelehnt werden (siehe auch Regel 4.2(a)).
Regelpräzisierung zum Angleichen der Theorie an die gelebte Praxis. Hinweis: Eine Frameaufgabe kann auch regelwidrig sein (siehe Regel 4.2(b)).
Regel 2.1(c): NEU: Regelpräzisierung: Ein Frame wird dem Non-Striker zuerkannt, wenn der Striker Pink pottet und dadurch mehr als sieben Punkte in Rückstand gerät.
Regel 2.5: NEU: Der Begriff „Aufnahme“ wurde in den Status einer Definition erhoben und wird nun im gesamten Regelwerk durchgängig benutzt. Es ist jetzt klar beschrieben, wann die Aufnahme eines Spielers beginnt und endet.
Regel 2.5(e): Auch der letzte Stoß eines Frames ist nicht beendet, solange nicht alle Bälle zur Ruhe gekommen sind (Schließung einer Regellücke).
Regel 2.6(d): NEU: Der Schiedsrichter muss den Score nicht angesagt haben, dass ein Stoß als vollendet gelten kann.
Regel 2.6(d)(iii): NEU: Ergänzung der Regel um „… oder der Schiedsrichter davon überzeugt ist, dass der Stoß beendet ist“, um klarzustellen, dass der Schiedsrichter entscheidet, wann ein Stoß als beendet gilt, für den Fall, dass der Striker zusätzliches Zubehör in zwei aufeinanderfolgenden Stößen benutzt, ohne dass das Zubehör vom Tisch entfernt wird.
Regel 2.7: NEU: Einführung der Definition „Pocketing“ um das nicht regelkonforme Versenken von Bällen in die Taschen vom regelkonformen Versenken (Potten) genau abzugrenzen. Der neue Begriff wird im gesamten Regelwerk zur Vereinfachung durchgängig benutzt.
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Regel 2.9(b)(ii): NEU: Der Spielball gilt nur dann nicht mehr als „in-hand“, wenn ein Foul begangen wird, das den Spielball involviert, und er sich nicht im Besitz des Strikers befindet.
Nachdem der Spielball in eine Tasche gefallen ist (verursachen von Pocketing), ist es gängige Praxis, dass der Schiedsrichter den Spielball an der unteren Bande ablegt. Wird nun eine Regelverletzung begangen, bei der der Spielball nicht beteiligt ist, bleibt der Spielball „in-hand“, was nach altem Regelwerk nicht der Fall war, da war er „im Spiel“. Der Spielball bleibt ebenfalls „in-hand“, wenn ein Foul begangen wird, während der Striker den Spielball kontrolliert, zum Beispiel während er den Spielball mit der Hand hält oder mit einem Teil seines Körpers oder mit zusätzlicher Ausrüstung berührt/bewegt. Die neue Regel 3.16 bezieht sich auf diese Definition.
Regel 2.12: Die beiden Möglichkeiten zu nominieren wurden in der Reihenfolge getauscht. Regelpräzisierung, um die Betonung deutlicher darauf zu legen, dass „nominieren“ nicht zwingend bedeutet, dass angesagt werden muss.
Regel 2.14: Regelpräzisierung: Die 2011 eingeführte Formulierung „absichtlich von Hand bewegt“ wurde in 2.14 gestrichen und zur besseren Verständlichkeit die neue Regel 3.16: „Absichtlich be wegte Bälle“ eingeführt.
Regel 2.15: NEU: Einführung des Begriffs „Regelverletzung“, durchgängige Verwendung im gesamten Regelwerk und gegebenenfalls Präzisierung durch die Begriffe „Foul“ und „Penalty“. Es wur den einige Fälle neu beschrieben, bei denen ein Spieler Strafpunkte erhält, die Spielreihenfolge sich dadurch aber nicht ändert.
Regel 2.17(e): REGELÄNDERUNG! Die Passage, in der der gerundete Teil eine Bande Priorität über einen „Ball nicht on“ erhielt, bei der Entscheidung, ob ein Snooker vorliegt oder nicht, wurde gestrichen. Der Spielball kann nur durch „Bälle nicht on“ gesnookert sein.
Der Spielball ist auch dann gesnookert, wenn ein Ball on von einem Ball nicht on behindert wird, der Ball on aber vom Spielball gar nicht in einem geraden Stoß getroffen werden könnte, weil ein Teil der Bande das verhindert.
Regel 2.19: Regelpräzisierung: Der Durchstoß wurde klarer beschrieben.
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Regeln 2.20(a), (b) und (c): Regelpräzisierung: Aufnahme der Formulierung, dass das Treffen eines Objektballs nicht durch einen am Spielball anliegenden Objektball (sowohl ein Ball on als auch ein Ball nicht on) erfüllt werden kann, das heißt für den folgenden Stoß nicht als „vom Spielball bereits getroffen“ angesehen werden kann.
Im Fall eines Balls on heißt das: Bei TOUCHING BALL darf nicht regelkonform gejumpt werden.
Im Fall eines Balls nicht on heißt das: Der Striker begeht nicht automatisch ein Foul, wenn er spielt und dabei einen Ball nicht on zuerst getroffen haben könnte.
Hinweis: In der Vergangenheit wurde schon immer korrekt entschieden, es stand nur nicht im Regelwerk, sodass durch die präzisere Formulierung keine Regeländerung erfolgt ist.
Regel 2.21: NEU: Neuformulierung und Aufteilung in zwei Punkte
Regel 2.21(a): Streichung der Formulierung: „… und der Schiedsrichter entscheidet, dass der Striker sich nicht ausreichend bemüht hat, einen Ball on zu treffen.“ Eine solche Entscheidungsfreiheit kann nicht Inhalt einer Definition sein, daher die Streichung an dieser Stelle, sie ist in Regel 3.14 aber weiterhin enthalten.
Regel 2.21(b): Regelpräzisierung: Diese Formulierung wurde geschrieben, um klarzustellen, dass der Schiedsrichter FOUL AND A MISS ansagen muss, wenn der nominierte Free Ball vom Spielball nicht zuerst (oder höchstens gleichzeitig mit dem eigentlichen Ball on) getroffen wird. Hinweis: In der Vergangenheit wurde schon immer korrekt entschieden, es stand nur nicht im Regelwerk, sodass durch die präzisere Formulierung keine Regeländerung erfolgt ist.
Regel 2.22: NEU: Die neue Definition „Konsultationsphase“ wird im Regel werk durchgängig verwendet und beschreibt, wann eine „Konsultationsphase“ beginnt und endet und in welchen Fällen sie angewendet wird. Hinweis: Der Begriff „Konsultation“ wurde auch im alten Regelwerk schon verwendet, er war jedoch nicht klar definiert, sodass Raum für Interpretationen gegeben war und somit unterschiedlich entschieden wurde.
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Sektion 3 Das Spiel
Regel 3.3(d)(ii): Regelpräzisierung: Die veränderte Wortwahl soll klar beschreiben, dass ein zweiter Stoß nur begonnen worden, aber nicht abgeschlossen sein muss, um einen Frame nicht mehr neu zu starten, wenn der falsche Spieler den Frame begonnen hat.
Regel 3.3(f): NEU: Diese neue Formulierung klärt, dass allein der Striker dafür verantwortlich ist, nicht mehr benötigtes Zubehör von der Spielfläche zu entfernen. Sollte durch liegen gebliebenes Zubehör ein Foul passieren, wird der Striker auch dann bestraft, wenn es nicht sein eigenes Zubehör ist (zum Beispiel Zubehör des Gegners aus der vorherigen Aufnahme). Die Unterstützung durch den Schiedsrichter, verwendetes Zubehör außerhalb der Spielfläche entgegenzunehmen, erfolgt wie in der Vergangenheit. Regel 3.3(i): NEU: Durch die Präzisierungen im Regelwerk wurden hier weitere Referenzen aufgenommen.
Regeln 3.3(k) und (l): NEU: Diese neuen Formulierungen klären die Bestrafung des Non-Strikers, wenn dieser an den Tisch kommt, ohne dass er an der Reihe ist, oder er an den Tisch kommt und der letzte Stoß des vorherigen Strikers noch nicht beendet ist und er dabei das Spiel beeinflusst (Bälle berührt, bewegt usw.) sowie die darauf folgenden Aktionen und die Spielfortsetzung.
Regel 3.5: NEU: Im Hauptsatz wurde „… gestoßen …“ durch „… mit dem Tip des Queues berührt …“ ersetzt, um klarzustellen, dass Feathering auch ein Foul ist, während der Spielball „in-hand“ ist. Dieser Umstand war bisher nur für den Eröffnungsstoß geregelt, aber nicht während eines laufenden Frames.
Regel 3.5(b): NEU: Neuaufnahme dieser Regel, um klarzustellen, dass es auch ein Foul ist, wenn der Spielball außerhalb des „D“ platziert und Feathering verursacht wurde. Bisher war das nur geregelt, wenn ein Stoß ausgeführt wurde (Schließung einer Regellücke).
Regel 3.7(b): Regelpräzisierung: Der neue Zusatz klärt, dass erhaltene Punkte für irrtümlich zu viel gespottete und anschließend gepottete Farben zählen, sobald der nächste Stoß ausgeführt wurde (Schließung einer Regellücke).
Regel 3.7(c)(i): NEU: Die Regel beschreibt nun klar den spätesten Zeitpunkt, bis zu dem eine nicht gespottete Farbe auf den Tisch zurückkommt (Schließung einer Regellücke).
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Regel 3.7(d): NEU: Die neue Formulierung klärt, wie verfahren wird, wenn Rote irrtümlich anstelle von Farben gespottet oder irrtümlich auf den Tisch zurückgebracht werden (Schließung einer Regellücke).
Regel 3.8(a): NEU: Der deutliche Hinweis des Schiedsrichters auf die betreffenden Bälle muss nur noch dann erfolgen, wenn Zweifel bestehen, welcher Ball oder welche Bälle den Spielball berühren.
Regel 3.10 Fouls (alt 3.11) und
Regel 3.11 Wertigkeit der Strafen (alt 3.10) haben die Position getauscht.
Regel 3.10(i): Die im Jahr 2011 neu hinzugekommene Regel wurde umgeschrieben. Nun ist klar geregelt, welche Optionen für den Non-Striker zur Verfügung stehen, wenn der Striker ein Foul in Vorbereitung eines Stoßes begeht.
Regel 3.11(a)(xi): Das Wort „Kommunizieren“ an Stelle von (alt) „Besprechungen“ soll verdeutlichen, dass auch der nonverbale Austausch (Gesten, geheime Zeichen und dergleichen) nicht ge stattet ist.
Regeln 3.11(b)(vi), (vii), (viii), (ix) und (xi): NEU bzw. Umformulierung Hinweis: In der Vergangenheit wurde schon immer korrekt entschieden, es stand nur nicht im Re gelwerk, sodass durch die Neuaufnahme bzw. die präzisere Formulierung keine Regeländerung erfolgt ist (Schließung von Regellücken).
Regel 3.11(b)(ix): NEU: Es ist ein Foul, wenn gestoßen wird, bevor ein Ball, der gereinigt wird, zurück auf der Spielfläche ist (Schließung einer Regellücke).
Regeln 3.11(e), (f) und (g): NEU: aufgrund der Änderungen zur Bestrafung des Non-Strikers bzw. zur neuen Regel 2.22 eindeutige Darstellung, dass diese Regelverletzungen PENALTIEs sind.
Regel 3.12(b)(ii): Regelpräzisierung: Wenn der Striker mit dem nominierten Free Ball den „Ball on“ pottet, der keine Rote ist, ist es kein Foul, wenn er sich selbst durch den nominierten Free Ball auf die „Farbe on“ gesnookert hat.
Regel 3.12(f): NEU: Eine Free-Ball-Entscheidung verfällt, wenn der Striker einen nominierten Free Ball mit seinem Stoß verfehlt und vom Gegner aufgefordert wird, aus der Ausgangsposition erneut zu spielen (Schließung einer Regellücke).
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Regel 3.14: Diese Regel wurde nochmals leicht umformuliert, um sie leichter verständlich zu machen. Der Sinn und die daraus resultierenden Entscheidungen wurden, bis auf die folgende Ausnahme, nicht geändert. REGELÄNDERUNG ! Zurücknahme einer Änderung aus dem Jahr 2011 durch Streichung der Regel 3.14(a)(ii). Jetzt kann, wenn die verbliebenen Punkte auf dem Tisch mit der Punktedifferenz beider Spieler gleich sind, wieder ein „Foul and a Miss“ gegeben werden.
Regel 3.14(d)(ii): Regelpräzisierung: Ein Frame kann nur aberkannt werden, wenn auch die Warnung ausgesprochen wurde.
Regel 3.16: NEU: Die Regel wurde, in Verbindung mit der Streichung in Regel 2.14, neu geschrieben, um die Verfahrensweise zu klären, wenn Bä lle bewegt werden, ohne dass ein Stoß gespielt wurde, oder Bälle bewegt werden, wenn ein Stoß noch nicht beendet ist.
Zusätzlich zur normalen Fortsetzung, wie nach jedem Foul – 3.16(a)(i) –, wurden dem gefoulten Spieler mit 3.16(a)(ii) … (iv), je nachdem, welcher Ball betroffen ist, weitere Entscheidungsmöglichkeiten der Spielfortsetzung gegeben.
Regel 3.17: Regelpräzisierung: Wenn beim Spielen einer „re-spotted Black“ ein re-rack durch die Spieler gewünscht oder durch den Schiedsrichter angeordnet wird, dann wird nur die „re-spotted Black“ neu gespielt, nicht der gesamte Frame.
Regel 3.18(e): Das Wort „kommunizieren“ an Stelle von (alt) „Besprechungen“ soll verdeutlichen, dass auch der nonverbale Austausch (Gesten, geheime Zeichen und dergleichen) nicht gestattet ist.
Regel 3.18(f): Regelpräzisierung: Begeht beim Snooker-Doppel der Spielpartner des Strikers eine Regelverletzung, wird entschieden, als wäre der Striker der Verursacher.
Regel 3.19: Neuaufnahme der besonderen Six-Reds-Regeln ins Regelwerk Sektion 3. Bisher waren sie ein nicht nummerierter Anhang zum Regelwerk.
Regeln 3.19(b) und (c) stellen klar, dass aufeinanderfolgende „Foul and a Miss“ nur dann gezählt werden, wenn auch in die Ausgangslage zurückgelegt wurde.
Regel 3.21(a)(ii): Regelpräzisierung: Auf Anfrage eines farbenblinden Spielers kann nun auch die Position eines Balls gezeigt werden.
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Sektion 4 Die Spieler
Dieser Teil des Regelwerks wurde komplett überarbeitet, besonders in Bezug auf „unsportliches Verhalten“ und „Zeitverschwendung“.
Regel 4.3: NEU: „Zeitverschwendung“ hat eine eigene Regel und eine eigene Prozedur der Ahndung erhalten, unabhängig von Verwarnungen für „unsportliches Verhalten“
– erste Verwarnung mit dem Hinweis, dass Frameaberkennung droht
– zweite Verwarnung (Aberkennung des Frames),
– dritte Verwarnung (Aberkennung des Frames),
– vierte Verwarnung (Aberkennung des Frames) usw.,
– bis das Match gegebenenfalls durch Aberkennung des letzten Frames aberkannt wird.
Regel 4.6: NEU: In Bezug auf den korrekten Spielstand und dessen Anzeige am Scoreboard wurde den Spielern eine Mitverantwortung auferlegt.
Sektion 5 Der Schiedsrichter
Regel 5.1(a)(iv) Es wurde die Regelpräzisierung aus Regel 3.21(a)(ii) eingearbeitet.
Sektion 2: Definitionen
Regel 2.1 (d): NEU: Ersetzung von “Regelverstoß” durch “Foul”, auf Grund der Änderung in Regel 3.4(a)
Regel 2.14: NEU: Streichung von: „Ein Ball ist ebenso vom Tisch, wenn er vom Striker bewegt oder aufgehoben wurde, wie in 3.16 beschrieben.“ Diese Streichung bedeutet, dass ein Ball nur dann als „vom Tisch“ angesehen wird, wenn er nicht auf der Spielfläche zur Ruhe kommt. Damit wurde die Vereinfachung der Regel 3.16 ermöglicht, ohne dabei andere Regeln und deren Anwendung zu beeinflussen.
Sektion 3: Das Spiel
Regel 3.2(c)(ii) NEU: Neuformulierung, um den Striker in die Regel einzubeziehen und zu klären, dass der Striker in diesem Fall nicht “Ball vom Tisch” verursacht.
Regel 3.4(a): NEU: Ersetzung des Wortes „Regelverstoß“ durch „Foul“ Beim Spielen auf die letzte Schwarze ist es noch möglich, ein neues höchstes Turnierbreak, im besten Fall sogar ein Maximumbreak zu spielen. Würde nun der Non-Striker an den Tisch kommen und einen Regelverstoß begehen, wäre das Frame zu Ende und der Striker wäre durch diese Unsportlichkeit um den Erfolg, im schlimmsten Fall s ogar um ein mögliches höheres Preisgeld betro gen, denn er erhält zwar 7 Penalty- Punkte, aber die zählen nicht zum Break. Durch die Änderung kommt nun, wie bei jedem anderen Ball im Spiel und der oben beschriebenen Unsportlichkeit, Regel 3.3(k) zur Anwendung und der Striker kann unbeeinflusst sein Break fortsetzen.
Beim Spielen auf eine re-spottet Black (Regel 3.4(b)(iv)) kann es nicht mehr um ein höheres Break gehen. Daher beenden hier weiterhin Pot oder irgendein Regelverstoß das Frame.
Regel 3.10(c): NEU: Hinzugefügt: “… oder ein Penalty …“
Auch ein Regelverstoß des non-Strikers könnte vo m Schiedsrichter nicht
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bemerkt (nicht bekannt gegeben) werden. Schließung einer Regellücke
Regel 3.11(a)(ix): NEU: Verschiebung dieser Regel aus „Wertigkeit des ball on oder des betroffenen Balls, je nach höherem Wert“ nach „Wertigkeit des ball on“
Regel 3.16: NEU: Komplette Überarbeitung und Neuformulierung dieser Regel
Das WPBSA-Regelkomitee machte darauf aufmerksam, dass die Anwendung der bestehenden Regel 3.16 teilweise zu Verwirrungen bei der Anwendung und in einigen Situationen zu einem unfairen Vorteil zu Gunsten des Verursachers führen könnte.
Um mögliches unsportliches Spiel zu verhindern musste Regel 3.16 geändert werden. Dazu war es auch notwendig Regel 2.14 zu ändern (siehe oben), um so eine einfachere Regel 3.16 mit fai ren Optionen für den nicht-Verursacher zu gestalten.
Durch die Neuformulierung sind die Optionen für den nicht-Verursacher viel klarer geregelt und Regel 3.16 harmoniert nun mit den Regeln 3.10(i) und 3.14(e), in denen das Weiterspielen in anderen Spielsituationen geregelt sind. Wichtig ist, dass durch die Neuformulierung nur noch Bälle, die nicht auf der Spielfläche zur Ruhe gekommen sind, als „vom Tisch“ angesehen werden, wobei Rote vom Tisch bleiben, Farben gespottet werden und, falls der Spielball betroffen ist, der Spiel ball „in Hand“ kommt.
Sektion 4: Die Spieler
Regel 4.2: NEU: Punkte (c) bis (e) um Eindeutigkeit bei verschiedenen Arten der Aufgabe herzustellen.
SNOOKER-SHOOT-OUT-REGELN
Regel 19: NEU: Neuformulierung damit sichergestellt ist, dass im Falle “Snooker nach einem Foul” plus “Treffen eines Ball on ist unmöglich”, wie in 3.14(a)(ii) beschrieben, eine Spielfortsetzung möglich ist.