Sektion 2.7 – Potten und Pocketing
Als Pot gilt, wenn ein Objektball nach Kontakt mit einem anderen Ball und ohne irgendeinen Regelverstoß in eine Tasche fällt. Dieser Vorgang wird als Potten bezeichnet.
Fällt ein Ball in einem Stoß mit einem Foul in eine Tasche, wird das als Pocketing bezeichnet.
a)
Die Weiße ist der Spielball.
b)
Die 15 Roten und die 6 Farbigen sind die Objektbälle
a)
Ein Stoß gilt als ausgeführt, wenn der Striker den Spielball mit dem Tip seines Queues stößt, außer während des Einschwingens auf den Spielball (bekannt als Feathering).
b)
Der Spielball darf nur einmal gestoßen und nicht vorwärts geschoben werden. Das Tip des Queues darf einen Augenblick lang mit dem Spielball in Kontakt bleiben, während dieser seine Bewegung aufnimmt.
c)
Ein Stoß gilt als korrekt, wenn kein Regelverstoß begangen wurde.
d)
Ein Stoß gilt als nicht beendet, bis:
- alle Bälle zum Stillstand gekommen sind;
- das Spotten von Bällen, soweit erforderlich, beendet wurde; und
- alle vom Striker benutzten Hilfsmittel entfernt wurden oder der Schiedsrichter davon überzeugt ist, dass der Stoß beendet ist.
e)
Ein Stoß kann direkt oder indirekt ausgeführt werden:
- Ein Stoß ist direkt, wenn der Spielball einen Objektball trifft, ohne vorher eine Bande zu treffen;
- ein Stoß ist indirekt, wenn der Spielball eine oder mehrere Banden trifft, bevor er einen Objektball trifft.
Snooker-Regelwerk, Fassung 3.4 · Stand 09/2022 · Sektion 2.7 – Potten und Pocketing · Quelle: Deutsche Billard-Union
Wiedergabe unverändert und mit Quellenangabe.